Ist einer der wohl spannensten Zombie-Horrors überhaupt. Neben einer soliden Storyline, bietet er auch genug Schockeffekte. Die Zombies sind realistisch und ekelhaft und allgemein erfüllt auch die Handlung – ein Kampf aller gegen alle, mit dem Ziel den den Infizierten zu finden und ihn ebenso schnell zu töten – den Zuschauer mit Grauen. Finster, bitter und enorm spannend. Schnelle Schnitte und oft sehr düstere Aufnahmen steigern den Psychohorror noch und lassen den Puls rasen.
Inhalt: Der Film spielt, offenbar in der Gegenwart, in England. Im Prolog sind zunächst nur einige Fernsehbildschirme mit Berichten über Katastrophen zu sehen. Damit wird auf einer medialen Meta-Ebene die Richtung vorgegeben, denn auch in diesem Film wird eine Katastrophe geschildert. Dann sieht man über die Überwachungskamera, wie eine Gruppe von Aktivisten nachts in die medizinische Abteilung einer Universität in Cambridge eindringt, um Versuchstiere zu befreien. Ein Forscher überrascht sie bei der Befreiungsaktion und löst den Alarm aus, wird jedoch festgehalten. Er warnt die Aktivisten eindringlich davor, die Käfige zu öffnen, da die Tiere mit „Wut“ infiziert seien, einem hochansteckenden, gefährlichen und tödlichen Virus. Die Infektion verwandelt den Betroffenen innerhalb einer Minute in einen des Sprechens unfähigen Rasenden, der jeden Nicht-Infizierten sofort angreift. Eine Aktivistin befreit kurz darauf einen Schimpansen, der sie anfällt und mit diesem Virus infiziert, das sie sofort in eine solche Bestie verwandelt. Sie spuckt einem anderen Aktivisten wenige Sekunden später Blut ins Gesicht und überträgt damit das Virus auf ihn.
28 Tage später…
Die Haupthandlung beginnt im Londoner St Thomas’ Hospital. Der Fahrradkurier Jim wacht nach einem Unfall mit einem LKW in der verlassenen Intensivstation aus dem Koma auf. Verwundert wandert er auf der Suche nach anderen Menschen durch die Gänge und Zimmer. Wie nach einem Überfall liegen überall umgestürzte Möbel, Klinikutensilien und Abfälle auf dem Boden. Völlig verstört läuft der junge Mann auf die Straße und ruft mehrmals: „Hallo?“. Doch London scheint ausgestorben, Tauben sind die einzigen sichtbaren Lebewesen. Als die Dämmerung anbricht, sucht Jim, der noch immer an den Folgen seines Fahrradunfalls leidet, Unterschlupf in einer Kirche. Auf dem Boden türmen sich zu seinem Entsetzen Berge von Leichen. Ein plötzliches Geräusch macht ihn auf die Anwesenheit eines Priesters aufmerksam. Dessen blitzschnelle Bewegungen, blutunterlaufene Augen, krankhafte Zuckungen und mörderische Schreie lassen Jim zurück auf die Straße flüchten. Mehr und mehr Infizierte werden von dem Lärm angelockt und Jim läuft in Panik und Verwirrung durch die Straßen, verfolgt von einer immer größer werdenden Meute Zombies!
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